„Ich mag meinen Arbeitsplatz und meine Kollegen“
- Djoulde Barry, 23 Jahre, aus Guinea, absolviert seit dem 1. Oktober 2016 eine Kochausbildung bei der Talanx Service AG in Köln.
- Fayez Allababidy, 26 Jahre, aus Syrien startet am 1.9. die duale Ausbildung zum Wirtschaftsinformatiker bei der Talanx Systeme AG, ebenfalls in Köln.
Wie kamen Sie zur Talanx?
Djoulde Barry: Während meines Sprachkurses fragte unsere Deutschlehrerin, wer sich den Kochberuf vorstellen könnte. Sie hatte nach Ausbildungsplätzen recherchiert und mich so auf die Idee gebracht. Ich finde es wichtig, hier in Deutschland eine richtige Ausbildung zu machen und Kochen ist ein kreativer Beruf, das gefällt mir. In meiner Heimat hat immer meine Mutter für mich gekocht – hier lerne ich jetzt, für andere zu kochen. Mein deutsches Lieblingsgericht ist Rindergulasch. Bei Talanx gefällt es mir sehr; ich mag meinen Arbeitsplatz und meine Kollegen.
Fayez Allababidy: In Damaskus habe ich schon meinen Bachelor of Science in Physik gemacht, der hier anerkannt wird. Bei einem Tag der offenen Tür der Fachhochschule der Wirtschaft in Bergisch Gladbach habe ich Herrn Harnischmacher von der Talanx Systeme AG getroffen. Er hat mir vom dualen Studium bei der Talanx erzählt und mich ermutigt, mich zu bewerben. Die Idee fand ich toll, weil dies Berufspraxis und Studium verbindet. Ich habe damit zwar etwas komplett Neues angefangen, aber als Typ mag ich alles was logisch ist und mit Mathematik und Programmieren zu tun hat. Durch das Ausbildungsgehalt bin ich außerdem komplett weg von staatlicher Unterstützung – ich möchte hier selber arbeiten, unter Deutschen leben, unabhängig sein.
Fühlen Sie sich inzwischen angekommen?
Allababidy: Nach meiner Flucht vor dem Militärdienst über die Balkanroute war ich erst im Asylbewerberheim, habe dann von 2015 bis 2017 Sprachkurse gemacht, und jetzt habe ich in Bergisch-Gladbach eine eigene kleine Wohnung. Außerdem hatte ich das Glück, hier meine deutsche Familie kennenzulernen, die mich in allem unglaublich unterstützt. Ich bin jetzt im Karnevalsverein und singe im Konzertchor Bergisch Gladbach als Tenor zum Beispiel Mozarts Requiem.
Barry: Ich weiß, dass ich die Sprache noch besser lernen muss. Am Anfang war es nicht so einfach. Nun kann ich mich mit ein paar Freunden außerhalb der Firma und anderen Azubis austauschen. In meiner Freizeit höre ich gerne Hip-Hop und lerne weiter Deutsch. Ich wohne direkt in Köln-Nippes in meiner eigenen Wohnung. Mein Vermieter spricht sehr gut Französisch und ist sogar mit zum Vorstellungsgespräch gekommen, um zu dolmetschen. Im Moment habe ich eine Aufenthaltsgenehmigung für drei Jahre.
Unternehmensmeldung: 115 Azubis starten neu bei Talanx – Unternehmen gibt Geflüchteten Perspektive
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