Für den Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung International prognostiziert das Unternehmen mittelfristig ein Beitragswachstum von durchschnittlich mindestens 10 Prozent pro Jahr. Die Combined Ratio soll bei maximal 96 Prozent (2012: 96,2 Prozent) liegen.
Die Beitragseinnahmen im Geschäftsbereich Industrieversicherung sollen mittelfristig im Schnitt zwischen 3 und 5 Prozent pro Jahr wachsen, die Combined Ratio soll das gute Niveau von 96 Prozent (2012: 95,1 Prozent) nicht überschreiten. Der Selbstbehalt soll von derzeit rund 46 Prozent auf durchschnittlich 60 bis 65 Prozent ausgeweitet werden. Dies mindert die aufzuwendenden Rückversicherungsprämien.
Der Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland trägt durch Kosteneinsparungen und die daraus resultierende Verbesserung der Combined Ratio zu den geplanten Ergebnissteigerungen bei. Die Combined Ratio soll in Deutschland auf 97 Prozent oder tiefer sinken (2012: 100,6 Prozent). Die Bruttobeitragseinnahmen werden stabil bleiben oder leicht zulegen und damit dem allgemeinen Branchentrend im Inland folgen.
Die Schaden-Rückversicherung wird den Plänen nach mittelfristig ihre Beiträge um durchschnittlich 3 bis 5 Prozent steigern, die Personen-Rückversicherung um 5 bis 7 Prozent.
Diese Ziele stehen unter dem Vorbehalt, dass Großschäden im Rahmen der Erwartungen bleiben und dass an den Währungs- und Kapitalmärkten keine Verwerfungen auftreten. Das Ziel, einen Anteil von 35 bis 45 Prozent vom IFRS-Konzernergebnis als Dividende auszuschütten, bleibt unverändert.