- Erste Projektfinanzierung durch institutionelle Investoren in Österreich für ein Schulprojekt
- Langfristiges Fremdkapital für Bau eines nachhaltigen Berufsschulgebäudes in Wien
- Talanx Gruppe unterstreicht Bedeutung von ESG-Kriterien in Anlagepolitik und Bereitschaft für Investitionen in öffentliche Infrastrukturprojekte
„Mit der Finanzierung des Baus eines modernen Berufsschulgebäudes fördern wir nicht nur ökologische, sondern auch soziale Nachhaltigkeit. So bestätigen wir unsere auf ESG-Kriterien basierende Investitionspolitik“, sagt Dr. Jan Wicke, Finanzvorstand der Talanx AG. „Mit der Projektfinanzierung beteiligen sich erstmals institutionelle Investoren direkt an einem ausgeschriebenen Schul-Projekt in Österreich. Wir sind stolz, dass wir durch unsere Expertise und unseren partnerschaftlichen Ansatz in dieses spannende Projekt investieren und die Stadt Wien bei der Realisierung unterstützen können – ein hervorragendes Beispiel dafür, wie öffentliche Hand und private Investoren für nachhaltige Infrastrukturprojekte erfolgreich zusammenarbeiten.“
Das Berufsschulgebäude (Zentralberufsschulgebäude Seestadt Aspern) wird besonders energieeffizient und klimaschonend errichtet: Modernste Gebäudetechnik, Temperaturregulierung durch Geothermie und Photovoltaik auf den Dächern reduzieren den Bedarf nach Energie aus externen Quellen, eine grüne Bedachung speichert CO2-Emissionen. Die Planung des Schulgebäudes sieht auf einer Fläche von knapp 29.000 m2 sieben Berufsschulen für unterschiedliche Ausbildungsberufe und 7.500 Schüler vor. Die Lernräume sind modern konzipiert, um eine besondere Lernatmosphäre zu schaffen.
Die Talanx Gruppe beteiligt sich als Teil eines Konsortiums über die Ampega Asset Management GmbH, ein Tochterunternehmen der Talanx AG mit Sitz in Köln, an der Fremdkapitalfinanzierung. Konkret beteiligen sich an der Finanzierungssumme die HDI Versicherung und die neue leben Versicherung. Die Finanzierung erfolgt mittels einer langfristigen amortisierenden Fremdkapitaltranche, die Ampega für Versicherungen verhandelt hat. Die Finanzierungslösung beinhaltet jeweils eine Tranche für Versicherungsunternehmen, kommerzielle Banken und die Europäische Investitionsbank.
Die Berufsschule ist Teil des Bildungseinrichtungen-Neubauprogramms der Stadt Wien und wird unter Führung des österreichischen Bauunternehmens PORR und in Partnerschaft mit dem europäischen Infrastrukturfonds der Quaero Capital realisiert. Der Bau wird im April 2025 beginnen und soll 2028 abgeschlossen sein.