- Talanx rechnet mit Konzernergebnis 2018 von rund 700 Mio. EUR
- Sanierung in Feuer: Programm 20/20/20 bisher sehr erfolgreich
- Dividendenausschüttung mindestens auf Höhe des Vorjahres gewährleistet
- Ausblick auf höheres Konzernergebnis 2019 von rund 900 Mio. EUR
Unabhängig von den jüngsten Großschäden ist Talanx für die Sanierung der Feuersparte im Geschäftsbereich Industrieversicherung sehr optimistisch. Die bereits vollzogenen Veränderungen im Management und das „20/20/20“-Programm sollten in 2019 zu einem ausgeglichenen und ab 2020 zu einem positiven versicherungstechnischen Ergebnis des Geschäftsbereichs führen. Das „20/20/20“- Programm zielt darauf ab, die kombinierte Schaden-/Kostenquote in den belasteten 20 Prozent des Industrieportfolios bis 2020 auf deutlich unter 100 Prozent zu senken. Bis Mitte Oktober sind bereits mehr als 60 Prozent der insgesamt angestrebten Ratensteigerungen kontrahiert. Alle anderen Geschäftsbereiche, Privat- und Firmenversicherung Deutschland, Privat- und Firmenversicherung International sowie Rückversicherung entwickeln sich erwartungsgemäß.
Talanx geht für das Gesamtjahr 2018 nunmehr von einem Konzernergebnis in Höhe von rund 700 Mio. EUR aus. Die Eigenkapitalrendite dürfte entsprechend bei rund 8 Prozent und damit auf Höhe des Mindesteigenkapitalrendite-Ziels liegen. Dieser Ergebnisprognose liegt für das vierte Quartal die Annahme einer Großschadenbelastung im Rahmen eines Quartalsbudgets zugrunde. Die Dividendenzahlung für 2018 mindestens auf Vorjahreshöhe ist aus heutiger Sicht weiter gewährleistet.
Für das kommende Geschäftsjahr 2019 erwartet Talanx ein Konzernergebnis in Höhe von rund 900 Mio. EUR und damit einen höheren Gewinn als ursprünglich für 2018 geplant.
Die Prognosen stehen wie gewohnt unter dem Vorbehalt, dass an den Währungs- und Kapitalmärkten keine Verwerfungen auftreten und Großschäden innerhalb der Erwartungen bleiben.