Schutz für Entscheider

28. März 2017 

Managerrisiken sind vielfältig und weitreichend - Fehleinschätzungen und Fehler sind schnell unterlaufen, persönliche Konsequenzen dann oft schwerwiegend. Der Bereich Financial Lines der HDI Global SE, des Industrieversicherers der Talanx-Gruppe, bietet Unternehmen und ihren Managern zahlreiche Versicherungslösungen zum Entscheiderschutz, wie zum Beispiel D&O-Deckungen (Directors & Officers) und Rechtsschutz-Policen. Auch die Abwehr von Cyberrisiken gehört dazu.

Unternehmerische Entscheidungen gehören zum Manageralltag. Dabei müssen sich die Unternehmenslenker mit hohen Compliance-Anforderungen auseinandersetzen, komplexe Sachverhalte bewerten und vielfältige rechtliche Regelungen beachten. Verstärkt gilt dies im internationalen Kontext. Fremde Rechtssysteme, Kulturen und Gebräuche erschweren die Entscheidungsfindung zusätzlich. Die Folge: Manager unterliegen permanent dem Risiko von Fehlentscheidungen und fehlerhaften Handlungen. „Entscheidungsträger in Unternehmen werden hierfür zunehmend in die Verantwortung genommen“, sagt Stefan Sigulla. Der HDI-Vorstand verweist auf die seit einiger Zeit steigende Zahl von Vermögensschäden im Rahmen der D&O-Versicherung.

„Durch die umfassende Berichterstattung in Medien und Netzwerken über vielfältige Schadenfälle, angefangen bei Schadenersatzklagen bis hin zu strafrechtlichen Ermittlungen, ist die Risikowahrnehmung unter den Managern in letzter Zeit spürbar gestiegen“, ergänzt Heiko Würtz und verweist auf die persönlichen Risiken für die Betroffenen. Als Leiter Executive Protection im Bereich Financial Lines von HDI verantwortet er die Absicherung von beruflichen Risiken der Entscheidungsträger.

Straf-Rechtsschutz gewinnt an Bedeutung
Die Managerrisiken sind vielfältig und oftmals weitreichend, wie Praxisfälle zeigen. Zwei Beispiele: Ein Geschäftsführer nutzt Fördermittel, setzt diese aber versehentlich zweckwidrig ein. Infolge der Rückforderung durch die Europäische Union wird er von seinem Unternehmen auf Ersatz des entstandenen Vermögenschadens in Anspruch genommen. Gegebenenfalls muss der Entscheidungsträger hierfür mit seinem Privatvermögen haften. Oder die Staatsanwaltschaft nimmt strafrechtliche Ermittlungen gegen den Manager auf. Der Verdacht: Er soll den Mitarbeiter einer ausländischen Prüfstelle bestochen haben, damit das Unternehmen die erforderliche staatliche Zulassung für ein neues Produkt erhält. Der Beschuldigte sieht sich zudem mit erheblichen Geldbußen konfrontiert. „Gerade im Hinblick auf Compliance-Fragen hat der Straf-Rechtsschutz deutlich an Bedeutung gewonnen“, betont Würtz.

„Manager sind von ihrer Aufgabenstellung her Unternehmer. Sie nutzen die sich bietenden Chancen und müssen im Gegenzug Risiken eingehen, die sich aktiv begrenzen, aber nicht gänzlich vermeiden lassen“, erläutert Sigulla. Folglich benötigen sie einen individuellen Deckungsschutz. Genau das ist eine der Kernleistungen von Financial Lines. Dieser Bereich umfasst neben der Managerhaftung insbesondere auch die Straf-Rechtsschutzversicherung. Je nach Produktlösung können dabei die Prüfung und Übernahme bzw. Abwehr von Schadenersatzansprüchen im Vordergrund stehen, die Abdeckung finanzieller Kostenrisiken oder die Unterstützung bei rechtlichen Auseinandersetzungen. „Durch den stetigen Ausbau unseres internationalen Netzwerkes bieten wir unseren Kunden auch im Ausland Zugriff auf Fachanwälte und Spezialisten“, hebt der Bereichsleiter hervor.

Umfassender Schutz gegen Cyberrisiken
Seit einigen Jahren deckt der Bereich Financial Lines noch einen zweiten Gefahrenbereich ab, der Manager und Unternehmen immer mehr herausfordert: die umfassende Absicherung von Cyberrisiken. Mittelständische Betriebe und Großunternehmen müssen sich verstärkt gezielten Angriffen aus dem Internet erwehren. Die Angriffsformen sind vielfältig und oftmals kritisch. Denn die Kriminellen können sich Zugriff auf Geschäftsgeheimnisse verschaffen, Produktionsprozesse empfindlich stören und schlimmstenfalls den kompletten Geschäftsbetrieb lahmlegen.

Angesichts solcher bedrohlichen und ebenfalls medienwirksamen Schadenereignisse ist den Unternehmenslenkern längst klar: Die Installation von Sicherheitssoftware zur Abwehr von Viren und Trojanern greift zu kurz. Es bedarf eines Schutzkonzeptes aus technischen und organisatorischen Maßnahmen sowie einer individuellen Absicherung von Cyberrisiken. Nur mit diesem Dreiklang aus Prävention und Sicherheit können sich Unternehmen heute in der digitalisierten Welt gesichert bewegen. „Erst sichern, dann versichern – dieses Leitmotiv unseres mehr als 100-jährigen Wirkens als Industrieversicherer ist daher aktueller denn jemals zuvor“, betont der HDI-Vorstand.

Die beiden Säulen sind Vertrauen und Verlässlichkeit
„Gerade diese langjährige Marktpräsenz und oftmals Generationen übergreifende Kundenbeziehungen verschaffen uns heute insbesondere im Bereich Financial Lines einen wichtigen Wettbewerbsvorteil“, betont Würtz. Die Entscheidungsträger geben im Zuge der Vertragsgestaltung Einblicke in ihre persönlichen Finanz- und Interessenslagen. Im Ernstfall wollen sie sich darauf verlassen können, bestmöglich beraten und betreut zu werden. Am Ende geht es um zweierlei: ihr privates Vermögen und ihre Reputation. Der Bereichsleiter Financial Lines resümiert: „Unser Geschäft basiert daher vor allem auf zwei Säulen: Vertrauen und Verlässlichkeit.“

Informationen zu den Leistungen des Bereichs Financial Lines in der HDI Global SE, dem Industrieversicherer aus der Talanx-Gruppe, finden Sie auch auf diesen Internetseiten:

HDI Managerhaftpflichtversicherung (D&O): Deckungsschutz für steigende Haftungsrisiken im Geschäftsalltag mehr
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