Schneller mit dem Rad

11. Januar 2017 

In Mexiko fahren Schadenregulierer mit E-Bikes zum Unfallort

Auf dem Weg zum Unfallort fahren einige Schadenregulierer der mexikanischen HDI Seguros S.A. inzwischen mit dem Fahrrad. Seit Juni 2016 setzt der Versicherer insgesamt zehn E-Bikes in der Millionenmetropole Mexiko-Stadt ein. Der Vorteil: statt sich mit dem Auto durch den dichten Verkehr zu quälen, sind die sogenannten Öko-Schadenregulierer auf dem Elektro-Rad deutlich schneller unterwegs. Tests haben gezeigt, dass sie für ihren Weg zum Unfallort 25 Prozent weniger Zeit benötigen als ihre Kollegen im Auto.

„Mexiko-Stadt hat ein ernstes Verkehrs-Problem, denn es fahren zu viele Autos zur gleichen Zeit“, sagt Vertriebs- und Marketinggeschäftsführer Jaime Calderón. Die Abgase belasten zudem die Luft. Für den Fall, dass bestimmte Grenzwerte überschritten werden, hat die Stadt bereits beschlossen, den Verkehr einzuschränken, indem sie den Autos bestimmte Wochentage zuweist, an denen sie fahren dürfen. „Das würde unsere Schadenregulierer beeinträchtigen, die mit Autos und Motorrädern unterwegs sind. Deshalb mussten wir uns etwas einfallen lassen.“

HDI Seguros setzte zunächst sechs Öko-Schadenregulierer in Mexiko-Stadt ein, schnell wuchs ihre Zahl auf zehn. Nun soll mit Guadalajara die zweitgrößte Stadt des Landes folgen. Auch Hybrid-Autos sollen zum Einsatz kommen. „Wir stoßen auf große Zustimmung bei unseren Kunden, weil wir schneller als unsere Wettbewerber am Unfallort sind“, sagt Jaime Calderón. „Auch in den sozialen Netzwerken erhalten wir positives Feedback, weil viele Mexikaner selbst inzwischen auf Fahrräder umgestiegen sind, um etwas für die Umwelt zu tun.“

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